Erfahrungsbericht nach den ersten 1.000 km mit meinem #5 BRABUS
Spoileralarm: Es könnte etwas länger werden – also los geht’s.
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Abholung & erster Eindruck
Abgeholt habe ich den Smart letzte Woche Mittwoch – ganz mercedestypisch. Ausgestattet mit Wasserflasche und Kühltasche ging es Richtung Fahrzeug.
Und da stand er nun: frisch aufbereitet, glänzend – während es draußen Hunde und Katzen regnete.
Die Mitarbeiterin, die die Übergabe betreut hat, nahm sich wirklich viel Zeit, um mir alles zu erklären. Aber selbst nach mehreren Stunden wäre garantiert noch irgendetwas offen gewesen, das nicht perfekt auf mich eingestellt ist.
Auch die von mir mitgebrachten Kennzeichenhalter mit eigener Firmenwerbung wurden schnell und problemlos montiert – top Service.
An der Stelle: Mit der Mercedes Niederlassung in Duisburg habe ich definitiv alles richtig gemacht.
Ich hätte auch zum großen „Platzhirsch“ bei mir am Niederrhein fahren können, aber dort scheint man sich ja schon schwer damit zu tun, überhaupt die Tageszeit zu verkünden. Über die beiden Personen in Duisbrg, die den Kauf begleitet haben, gibt es übrigens noch eine separate Rezension.
Die ersten Meter – und direkt mittendrin
Irgendwann ging es dann natürlich los. Raus aus dem Showroom, rein ins bescheidene Wetter.
Es dauerte nicht lange, bis es hier piepte und da bimmelte – und man ist ständig versucht herauszufinden, was gerade los ist. Leider gibt es nicht immer eine klare Anzeige oder Meldung dazu.
Die größte Herausforderung war am Samstag ein Signal, das viermal piepte und dann wieder verschwand.
Keine Geschwindigkeitsüberschreitung, kein Assistenzsystem – nichts Offensichtliches.
Die Lösung?
Meine RayBan Sonnenbrille.
Die Kamera konnte meine Augen nicht erkennen → System meldet Aufmerksamkeit.
Klassischer Fall von „Wenn man’s weiß…“
Assistenzsysteme & Fahrverhalten
Zu den ganzen Helferlein gibt es insgesamt wenig Negatives zu berichten:
- Verkehrszeichenerkennung (VZE): funktioniert zuverlässig
- ACC (Tempomat): sauber und angenehm abgestimmt
- Smart Pilot: zuverlässig im Alltag
- Parkassistent: macht, was er soll
Ein Punkt, der oft kritisiert wird:
Die verzögerte Gasannahme beim Ausscheren im Tempomatmodus.
Für mich persönlich absolut kein Problem – mein 20 Jahre alter AMG macht das auch.
Dann übernimmt eben der rechte Fuß.
Laden & Verbrauch
Die ersten Ladevorgänge sind ebenfalls erledigt:
- Zuhause (22 kW Wallbox):
16 % → 100 % in etwas über 4 Stunden
(Ja, klassischer Fehler: Ladeziel nicht auf 80–90 % gesetzt… passiert)
- Unterwegs (300 kW EnBW):
Leider auf 150 kW reduziert
40 % → 90 % in ca. 15 Minuten
👉 Absolut alltagstauglich.
Verbrauch:
Trotz gelegentlicher „Brabus-Eskalation“ liege ich aktuell bei etwa
22 kWh / 100 km
Für die Leistung völlig in Ordnung.
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E-Auto vs. Verbrenner – ehrliche Meinung
Das ist mein erstes Elektroauto – bisher war ich klar auf der Seite der Verbrenner.
Also die Frage:
Bin ich jetzt geläutert?
👉 Nein.
Die Technik im Smart ist beeindruckend – keine Frage.
Aber: Ein frei saugender V8 mit 6,2 Liter Hubraum und 510 PS ist einfach eine andere Welt.
Für mich gilt:
- Elektro → modern, effizient, perfekt für den Alltag
- AMG → Emotion, Sound, Leidenschaft
Ich mag beides – und genau so werde ich es auch nutzen.
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Fazit nach 1.000 km
Der #5 BRABUS überzeugt:
✅ Starke Performance
✅ Gute Alltagstauglichkeit
✅ Saubere Assistenzsysteme
✅ Solide Ladeleistung
⚠️ Kleine Schwächen:
- Teilweise unklare Systemmeldungen
- Eingewöhnung bei Technik und Funktionen nötig.
Persönliches Schlusswort
Der Smart wird künftig mein Firmen- und Alltagsfahrzeug.
Der AMG bleibt das, was er sein soll:
👉 Ein Liebhaberauto.
Und genau diese Kombination passt für mich perfekt.