Blockiergebühr - sinnvoll ja, aber immer?

  • Moin miteinander,


    die meisten werden es kennen, ihr parkt euer BEV am Hotel und steckt das Auto an eine der zahlreichen AC-Ladesäulen an.

    Die Freude über den Urlaub lässt euch vergessen, dass das Auto am Nachmittag angesteckt wurde. Am nächsten Morgen kommt ihr nach dem Frühstück an der Ladesäule vorbei und seht mit Schrecken, dass das Fahrzeug noch an der Ladesäule angeschlossen ist. Ihr steckt es ab und stellt auf der Abrechnung fest, dass nach der vierten Stunde eine Blockiergebühr fällig wurde, was natürlich ordentlich ins Kontor schlägt.


    Wie wäre es, wenn zwischen 00:00 und 08:00 Uhr keine Blockiergebühr anfallen würde, da die Wahrscheinlichkeit, dass euer Fahrzeug wirklich die Lademöglichkeit für jemand anderen verhindert.


    Chris (CarManiac) hat sich darüber schon häufig aufgeregt. Porsche hat nun darauf reagiert und die Blockiergebühr über seine Ladekarte auf den Zeitraum von 08:00 bis 00:00 Uhr eingeschränkt.

    Sind um Mitternacht noch keine vier Stunden Ladezeit vergangen, wird bis 08:00 Uhr des Folgetages keine Blockiergebühr erhoben.


    Hoffentlich ziehen andere Anbieter nach, denn das wäre echt erfreulich.

    Chris hat ein Video dazu eingestellt.

    Als Porsche-Fahrer hat man nebenbei den Vorteil, dass für die ersten drei Jahre das Laden an Ionity-Säulen und auch das AC-Laden nur 33 Cent pro kWh kostet - und das ohne Grundgebühr.


    Was haltet ihr von diesem Ansatz, die Blockiergebühr nur zeitlich abhängig zu erheben?


    Beste Grüße

    Bernd

  • Hallo Bernd,


    Ich fahre noch einen Niro EV mit 65 KW Akku und komme immer nicht in die Verlegenheit mit der Blockiergebühr. Zuhause lade ich immer an der Wallbox und im Urlaub sagt mir die App 10 Minuten vor Ende des Ladevorgangs Bescheid. Ich befürchte wenn die Blockiergebühr wegfällt, dann werden viele einfach ihr Fahrzeug stehen lassen. Das ist ja dann kein Vorteil für die Elektromobilität.