Mercedes GLB - 2. Generation

  • Ob gar kein Ölwechsel notwendig ist werden wir sehen. Bei Untersetzungsgetiebe wird ein regelmäßiger Wechsel schon Sinn machen. Auch die Wartung der Wärmepumpe sollte man nicht vernachlässigen. Aber ja, für Händler wird es schwer werden wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten.


    In den letzen Jahren wurden E-Fahrzeuge zu lasten der Verbrenner bei vielen Versicherern künstlich subventioniert. Das war nicht uneigennützing, denn auch Versicherer müssen grüner werden. Das dieses System mit zunehmender Masse nicht mehr funktoniert dürfe klar sein. Zu den steigenden Reparaturpreisen tragen aber auch die immer kürzeren Produktionszyklen der Hersteller bei. Keine bereibt im großen Stil Lagerhaltung und bei ausgelaufener Serienproduktion wird Nachproduktion eigentlich immer teuer. Gerade bei den Chinesen bin ich etwas skeptisch. Ich frage mich ob die 10 Jahre nach Produktionsende eines Modells wirklich noch Teile liefern können.

  • Viel Drehmoment ab "0", kann schon sein, dass es da noch entsprechende Konsequenzen gibt.

    Ansonsten hatten i.d. Vergangenheit aber auch viele Autos eine sog. "Lebensdauer"-Schmierung beim Differential.

    Ob 100-tkm oder 160-tkm, dort und beim Schaltgetriebe noch nie einen Ölwechsel gehabt.


    PS: Bei manchen BEV liest man auch von teuren Kühlwasserwechsel im Thermomanagement der Antriebsbatterie

  • PS: Bei manchen BEV liest man auch von teuren Kühlwasserwechsel im Thermomanagement der Antriebsbatterie

    Das hatte man mit dem BMW i3 seinerzeit eingeführt um die Batterie im idealen Temperaturfenster zu halten. Technisch ist das schon sinnvoll. Das Kühlmittel ist auch kein Schnapper.


    Beim Untersetzungsgetriebe würde ich eher von 60tkm ausgehen, das Drehmonment ist schon hefig und das gibt es sicher auch einen gewissen Verschleiß. Das Öl ist allerdings nicht günstig, auch wenn nicht viel Öl drin ist.

  • Aber ja, für Händler wird es schwer werden wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten.

    Also wenn sie das bei diesen Mondpreisen für Inspektionen nicht hinbekommen, dann ist ihnen zu Recht nicht mehr zu helfen. Da werden Stundenlöhne von 200€ verlangt, wovon tatsächlich 10% an die Arbeitskraft gehen.

  • Mag ja sein dass die Plattform anders ist, das bezweilfe ich nicht. Allerdings dass viele Komponenten wie z.B. Sensorik, Steuergeräte geteilt werden könnten ist eine andere Sache.


    Übrigens habe ich mal gelesen dass die neuen Mercedes Verbrenner Geely Motoren verbauen wird. Das scheint schon mehr als eine reine Marketingpartnerschaft zu sein.


    Und als entwicklung überall das Rad doppelt zu erfinden entspricht auch nicht der Realität (auch wenns so verkauft wird).

    Aktuell: Toyota Corolla E11 BJ 2001

    Bald: Smart #5 Brabus in Meta Black Metallic

    Gebraucht, Erstzulassung 12/25, ca. 15Tkm

    Übergabedatum: Mai 2026

  • Ja. Der Hybrid-Strang ist von Mercedes entwickelt, wird ausschließlich in China gefertigt, um dann ans Band zu Fahrzeugen in Europa zu kommen...


    Neuer Mercedes-MMA-Verbrenner ist made in China: Der neue Mercedes CLA-Motor: Herz-Attacke - News
    Der neue Mercedes-Benz CLA wird - wie alle künftigten Mercedes-Pkw, die auf der MMA-Plattform aufbauen werden - als Mild-Hybrid-Variante einen 1,5-Liter-Benzin
    www.mercedes-fans.de

  • Also wenn sie das bei diesen Mondpreisen für Inspektionen nicht hinbekommen, dann ist ihnen zu Recht nicht mehr zu helfen. Da werden Stundenlöhne von 200€ verlangt, wovon tatsächlich 10% an die Arbeitskraft gehen.

    Ich verstehe was du meinst. Das gibt es nur zwei Probleme die du nicht irgnorieren kannst.

    1. Unser Anspruch bei markengebundenen Werkstätten. Wenn wir ins Autohaus kommen, sitzt erstmal jemand am Empfang, dann geht es zum Serviceberater und dann eigenlich erst in die Werkstatt. D. h. nicht nur der Mechaniker, sondern auch die Leute, plus das ganze schicke Ambiente wollen bezahlt werden.

    2. Die ständig akutell zu haltenden Tester und Geräte. Die laufenden Kosten dafür sind nicht zu unterschätzen.


    Das größte Problem der markengebundenen Werkstätten ist die Kundenloyalität. Diese nimmt spätestens im ditten Jahr dramatisch ab und ist ab den 5. Jahr praktisch kaum noch vorhanden. D. h. also, markengebundene Werstätten müssen mit neuen Fahrzeugen, die kaum Reparaturen haben, wirtschaftlich tragfähig sein. Vor allem bei Garantiereparaturen ist für die Werkstätten kaum etwas zu verdienen. Die Teile liefert der Hersteller (kaum bis keine Marge) und die Lohnkosten müssen nach vereinbarten Gewährleistungssätzen abgerechnet werden. Und diese Sätze liegen deutlich unter den Sätzen die man als Kunde zahlen darf.


    Jeder freie Werkstatt ist hier klar im Vorteil. Man spart sich viel vom ganzen teuren Ambiete drum herum und muss nicht irgendwas mitfinanzieren was nicht unmittelbar Umsatz bringt.

    Mag ja sein dass die Plattform anders ist, das bezweilfe ich nicht. Allerdings dass viele Komponenten wie z.B. Sensorik, Steuergeräte geteilt werden könnten ist eine andere Sache.


    Übrigens habe ich mal gelesen dass die neuen Mercedes Verbrenner Geely Motoren verbauen wird. Das scheint schon mehr als eine reine Marketingpartnerschaft zu sein.


    Und als entwicklung überall das Rad doppelt zu erfinden entspricht auch nicht der Realität (auch wenns so verkauft wird).

    Wenn du die das Video von AT Zimmermann ansiehst wird du feststellen, dass Smart komplett auf chinesische Zulieferer setzt, d. h. da ist nichts von z. B. Bosch verbaut. Genaus das wird bei Mercedes nicht der Fall sein, andernfall lliefen sie ja in die gleichen Softwareprobleme ;)

  • PS: Gegenfrage! Wieviel BOEING-Technik steckt in einem Airbus 8o in einem Embraer?

    Andersherum.

    Airbus-Technik steckt in Boeing-Maschinen.

    Das Kabinen-Kommunikations-System kommt in den meisten Boeings von Airbus.

    Für diese Fälle hat Airbus eine Unter-Sparte (KID-Systeme) gegründet.


    Von Boeing kann Airbus nicht profitieren, anders als umgekehrt.


    Wenn Smart wenigstens ein klein wenig bei der Technik von Mercedes hätte profitieren dürfen, wären die Wunschlisten hier im Forum kürzer.