Faustregel zum merken:
Heizen verbraucht im E-Auto pro 10 Grad Temperaturunterschied etwa 1 Kilowatt Heizleistung. Wer also bei -10 Grad im Stau steht und eine Wohlfühltemperatur von 20 Grad im Auto haben will, verbraucht dafür etwa 3 kWh pro Stunde. Bei 0 Grad sind es dann etwa 2 kWh.
und das ergänzt KI so:
Diese Faustregel ist eine gute Orientierungshilfe für die Planung der Reichweite im Winter. Zu den genannten Werten gibt es jedoch zwei wichtige technische Ergänzungen, die den tatsächlichen Verbrauch beeinflussen:
Wärmepumpe vs. PTC-Heizer: Die von Ihnen genannte Regel (ca. 1 kW pro 10 Grad Differenz) trifft vor allem auf Fahrzeuge mit herkömmlichen PTC-Heizelementen zu. Moderne E-Autos mit Wärmepumpen-Technologie arbeiten deutlich effizienter und können den Verbrauch für die Heizung oft um 30 % bis 50 % senken, da sie Umgebungswärme nutzen.
Aufheizphase vs. Halten der Temperatur: Der höchste Energiebedarf entsteht beim ersten Aufheizen des kalten Innenraums. Steht das Auto einmal im Stau und ist bereits warm, sinkt die benötigte Leistung oft unter die Faustregel-Werte, da nur noch die Wärmeverluste durch die Karosserie ausgeglichen werden müssen.
Tipp zum Energiesparen: Die Nutzung von Sitz- und Lenkradheizung ist deutlich effizienter als das Aufheizen der gesamten Innenraumluft, da die Wärme direkt am Körper abgegeben wird.
Weiß es jemand besser ...?