Beiträge von Sephe

    Du kannst gerne Variablen, Faktoren und Kennziffern dazu benutzen und deinen Unmut zu errechnen und anderen kundzutun und warum du lieber bei deinem Tesla geblieben wärst. Ich mag dieses negative Mindset nicht und deswegen klinke ich mich hier aus.


    Ich setze mich jetzt in meinem Brabus und fahre mit Spaß und Emotionen in den Sonnenuntergang.


    Verbrauch egal, Fahrspaß unbezahlbar 🥂🎉

    Gut, auch ein Statement in diesem Thread, in dem es um speziell um "Erfahrungen vs. WLTP-Wert" geht.


    Ich bin übrigens froh meinen Tesla nicht mehr zu fahren - wegen diverser Probleme die nichts mit der Elektronik/Software/Verbrauch zu tun hatten.


    Ganz nüchtern und objektiv: Unterschied zwischen WLTP und tatsächlichem Verbrauch ist immens, und ich hoffe, dass es optimiert wird.

    Spaß macht das Auto, keine Frage.

    Können wir mal die Verbrenner-Vergleiche bitte lassen?

    Auch wenn es bei Vielen vermutlich ihr erstes Elektroauto ist:

    Den Zusammenhang zwischen Leistung und "Ineffizienz" bei Verbrennern lässt sich nicht auf Elektromotoren übertragen.


    Bei Elektromotoren gibt es grundsätzlich nur 2 Feinde:

    1. Zu hohe Drehzahlen -> Unwucht

    2. Zu viel Wärme -> Isolation schmilzt.


    Bei Grund 1:
    Untersetzungsgetriebe gemäß des Drehzahlbereichs designen (deshalb ist der Brabus bei 210km/h abgeregelt -> Dreht er schneller, überdreht er: Deshalb sollte man von "VMAX-Tuning" die Finger lassen.)


    Das wichtigere ist aber Grund 2:

    Was macht man, damit der Elektromotor so kühl wie möglich bleibt (by design) -> Man erhöht die Effizienz, um Abwärme zu vermeiden.

    Wie geht das in der Elektronik?

    Unter anderem:

    - Wicklungen dicker, so dass bei hohen Strömen weniger Erwärmung auftritt

    - Stromstärke senken, durch höhere Spannung

    - Materialien mit besserer Leitfähigkeit verwenden

    - und noch einiges mehr.


    Klar kann das dafür sorgen, dass leistungsstarke Motoren durch mehr Wicklungen/dickere Leitungen schwerer sind als leistungsärmere Motoren, aber:

    Das Gewicht ist zu vernachlässigen, wenn man mit konstanter Geschwindigkeit fährt.


    Die oben genannten Punkte sorgen aber nebenbei auch dafür, dass der Elektromotor eben auch weniger Verluste hat wenn deutlich weniger Leistung abgerufen wird - wie z.B. die eben berechneten 17kW um die Geschwindigkeit bei 120km/h zu halten.


    Leistungsstarke Motoren sind effizienter als leistungsschwache Motoren.


    CW Wert liegt aber bei 0,30, nicht 0,27.

    Gut - in den ersten Prospekten lag der noch bei 0,27.


    Ich korrigiere:

    CW-Wert von 0,27 * 2,78m² = 0,751m²

    CW-Wert von 0,30 * 2,78m² = 0,834m²

    Damit steigt die notwendige Leistung bei 120km/h von 17kW auf 18,9kW.

    Der Verbrauch steigt von 14,2kWh/100km auf 15,8kWh/100km bei 120km/h.


    (Also bei 120km/h +1,6kWh)


    Damit liegt der Unterschied zwischen Tesla Model 3 LR AWD und Smart #5 Brabus bei +6,1kWh.


    Das Frankenstein-Monster (Tesla Bodengruppe + Smart #5 Brabus Chassis) würde bei 120km/h dann bei 18,8kWh + 6,1kWh = 24,9 kWh/100km liegen.


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    Ich habe gerade mal aus Spaß das ganze für einen ID-Buzz durchgerechnet:

    cw-Wert: 0,285

    Stirnfläche: 4,01m²

    Das macht als Produkt: 1,14m²


    -> Bei 120km/h benötigt man beim ID-Buzz 22,7kW, das wären dann 18,9kWh/100km. (vgl. Smart #5 Brabus: 15,8kWh/100km)


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    ADAC Ecotest:

    VW ID Buzz lang Pro 210kW: 23,3kWh/100km (Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-f…en-modelle/vw/vw-id-buzz/)

    Smart #5 Premium: 21,6kWh/100km (Quelle: https://assets.adac.de/image/u…emium/smart-5-premium.pdf)



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    TL;DR:


    Ich bleibe dabei: Ich persönlich habe mir eine höhere Reichweite/niedrigeren Verbrauch vom Smart #5 Brabus erhofft, aufgrund von 800V, 5 Jahren Zeitdifferenz, größerem Akku, Wärmepumpe.

    Technisch wäre das mit Sicherheit möglich gewesen, und ich vermute auch, dass mit der Software noch nicht das Ende erreicht ist.


    Ist eigentlich (belastbar/mit Quelle) bekannt, ob der Smart #5 Brabus - ähnlich wie der Polestar 4 - eine Kupplung verbaut hat, um den vorderen Motor "abzuklemmen"?

    -> Falls eine solche Kupplung verbaut ist, habe ich noch die Hoffnung, dass sie aktuell noch nicht genutzt wird.

    Ich bin vorher ein Tesla Model 3 Long Range AWD von 2020 gefahren. (ohne Wärmepumpe!)

    Selbst mit sehr offenen 20" Felgen, die aerodynamisch eine Katastrophe waren, konnte ich das Auto spielend mit knapp 10% mehr als WLTP-Angabe fahren: 18,8kWh/100km


    400 km Autobahn-Reichweite mit ca. 75kWh waren absolut kein Problem, selbst mit den 20" Rädern..


    Wenn ich das mal grob auf den Smart #5 übertrage:

    - 94 kWh = 25% mehr Akku

    - CW-Wert: 0,27 bei 2,78m² Stirnfläche (= 0,7506m²) vs 0,23 bei 2,22m² Stirnfläche (=0,5106m²)

    (- Leergewicht: 2378kg - 1875kg = 503kg schwerer, lässt sich bei konstanter Autobahngeschwindigkeit vernachlässigen, da hier Beschleunigung keine Rolle spielt, nur Geschwindigkeit halten)

    (- Leistung: 475kW vs 324kW, lässt sich bei konstanter Autobahngeschwindigkeit vernachlässigen, da nur die benötigte Leistung zum Geschwindigkeit halten abgerufen wird).


    Nur Luftwiderstand:

    - Benötigte Leistung bei 120km/h (Luftwiderstand): Tesla: 12 kW | Smart: 17 kW

    - Verbrauch (nur Luft, bei 120km/h): Tesla: 9,7 kWh/100km | Smart: 14,2 kWh/100km


    Also:

    +4,5kWh/100km bei 120km/h was die "Schrankwand" angeht.


    Ergo:
    Würde man die Karosse des Smart #5 auf die "Bodengruppe" des Tesla Model 3 Long Range aufsetzen, läge der Verbrauch +4,5kWh/100km durch die Karosserieform *höher*.

    (Die "Ineffizienz" bei leistungsstarken Elektroautos kommt i.d.R. durch Aerodynamik-Veränderungen was Anpressdruck angeht oder fehlende Kupplungen zum Trennen von permanentmagneterregten Motoren.)


    -> Läge also bei 18,8+4,5 = 23,3kWh/100km - ich komme aber bei 120km/h definitiv nicht unter 28kWh.


    Und da kann man so viel man will mit "Verbrenner und 20 Liter/100km" argumentieren - der Vergleich hinkt:

    - Zwischen den Fahrzeugen liegen etwa 5 Jahre Entwicklungszeit

    - Elektromotoren mit hoher Leistung *müssen* zwangsläufig effizienter als leistungsärmere Motoren sein, da sie sonst zu heiß werden würden. (Bei Verbrennern sind diese zu 99% ineffizienter)

    - 800V Systeme sind effizienter, da weniger Wärme in Kabeln verloren geht, es werden meist SiC Halbleiter verbaut, die schneller durchschalten (Zeit für das Durchschalten produziert Wärme)


    Deshalb bin ich schon etwas enttäuscht, dass Smart, trotz >5 Jahre Zeitdifferenz noch immer nicht mit der 2018er Effizienz von Tesla konkurrieren kann.


    Darf ich doch sein, oder?

    100km von Ahaus nach Düsseldorf an Ostersonntag, Staufrei. (Von den 100km sind 95km Autobahn)

    - 21" Original Brabus-Räder mit 3,0 Bar

    - 2 Personen im Auto, kein Gepäck/Dachbox/Anhänger

    - Klima auf 21°C und "ECO", keine Sitzheizung

    - Fahrprofil "Eco"

    - Durchschnittsgeschwindigkeit 107km/h. (I.d.R. Tempomat 120km/h)

    - Verbrauch: 28,6 kWh/100km, obwohl NICHT sportlich gefahren.


    -> Meiner Meinung nach zu viel. Bei dem Durchschnitt hätte ich mit 22-24kWh/100km gerechnet, also min. 20% weniger.

    Ach Mensch - hab befürchtet das so eine Reaktion kommt.

    Nur weil ein Audi SQ5 BJ 2014 trotz kürzerem Radstand und weniger Spurbreite besser auf der Straße lag, darf man das nicht von einem Smart #5 erwarten? (Außerdem Reden wir hier sogar speziell über den Brabus)


    Den Vergleich habe ich nicht aufgrund der Kosten angebracht, sondern weil die Außenmaße des Autos ähnlich sind, ich persönliche Erfahrungen damit habe und das über 10 Jahre her ist.


    Der Audi hatte übrigens damals kein Adaptives Fahrwerk - sondern auch nur normale Stahlfedern und normale - nicht einstellbare - Dämpfer.


    Ich persönlich hätte mir einfach mehr Dämpfung, und eine etwas straffere Abstimmung gewünscht, nicht für die Rennstrecke sondern um mehr Vertrauen in brenzligen Situationen/hohen Geschwindigkeiten zu haben.

    Na darum gehts doch gar nicht. Ich will damit auch nicht auf die Nordschleife, aber:


    Das Fahrzeug wiegt 2,4 Tonnen und fährt 210km/h (Tacho 216).


    Wenn du damit auf der Autobahn bist, und aus welchem Grund auch immer plötzlich ausweichen/Spur wechseln musst, dann darf nicht die Gefahr bestehen, dass sich das Fahrzeug durch Lastwechsel aufschaukelt und ausbricht.


    Ebenso - was der Smart #5 gar nicht mag - lange Kurven (z.B. auf der Landstraße) mit einer Bodenwelle oder Senke.

    Das das Fahrzeug etwas durch ein/ausfedern versetzt ist normal, jedoch muss man aktiv eingreifen, wodurch man wieder in eine Lastwechsel-Situation kommt, die gefährlich werden kann.


    Ja, das Fahrwerk ist sehr komfortabel - ABER: Es hat *meiner Meinung nach* durch eine sehr geringe Dämpfung sehr wenig Reserven bei Lastwechsel/Ausweichsituationen.

    Ich weiß auch nicht, wie es sieht verhält, wenn man noch eine Dachbox montiert hat und einen Wohnwagen mit 1,6 Tonnen angehängt hat.

    Da könnte ich mir vorstellen, dass es bei 100km/h (die ja erlaubt sind) in einer Gefahrensituation schon brenzlig werden könnte.


    (Ich bin zuvor eine Zeit lang einen Audi SQ5 TDI gefahren. Dieser ist zwar ein paar hundert Kilo leichter gewesen, hatte im Gegenzug aber auch einen höheren Schwerpunkt und fahrdynamisch lagen *Welten* dazwischen.)


    Was mMn helfen würde, wäre:

    - Stärkere Dämpfer

    - Stärkere Stabilisatoren

    - und/oder eine weitere Reduktion des Schwerpunkts (Tieferlegung)


    Daher warte ich auch, was der Zubehörmarkt so hergibt.

    Nochmal zum Thema "Akustische Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung":


    Ich sehe da noch nicht die Logik, wann es funktioniert und wann nicht.

    Ich habe es jetzt mal so versucht, wie hier geschrieben:

    2x Favoriten-Taste und den 10 Sekunden Countdown ablaufen lassen. --> Hats nicht übernommen.


    Was ich auf jeden Fall sagen kann:

    Bei mir ließ sich da Gebimmel über die Favoritentaste nicht deaktivieren, während eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorlag.


    Ich vermute, dass es eher mit der Zeit seit dem Fahrtantritt (Schalten P -> D) zu tun hat, dass hier mindestens 30 Sekunden vergangen sein müssten.

    Sehr seltsam auf jeden Fall - ich beobachte weiter.

    Meine Selbstständigkeit aufgeben um für einen chinesischen Großkonzern zu arbeiten?

    Danke, aber nein Danke.


    Das für die Stelle jemand gesucht wird erklärt vielleicht auch, warum in dem Bereich definitiv noch Luft nach oben ist.

    Ich hänge mich mal ran.
    Fahrwerk des Brabus ist angenehm für die Langstrecke/Lange Reisen, aber lässt deutlich an Sportlichkeit vermissen.

    Gerade in Kurven würde ich mir deutlich weniger Wankbewegung wünschen - zumal wenn man bedenkt, dass der Schwerpunkt vermutlich irgendwo auf Popo-Höhe sein müsste, aufgrund des schweren Akkus.

    Ich selbst bin Hard- und Softwareentwickler (Full Stack, also von Embedded bis Frontend) , und ich hätte furchtbar Lust mal in die Software zu schauen und die Bugs zu identifizieren und zu beheben...

    Schade, dass Fahrzeugsoftware nicht Open Source ist....


    Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass die Software nicht logisch/modular aufgebaut ist, sondern ein Flickwerk von diversen Entwicklern...


    (Das macht die Wartung/Bugfixes unnötig kompliziert bis unmöglich)