Erfahrungsbericht: Winterverbrauch bei -3 °C
Moin zusammen,
ich wollte mal meine Daten der letzten Fahrt teilen und bin auf eure Einschätzung gespannt. Hier die harten Fakten:
- Fahrzeugdaten: 94 kWh Akku #5 Brabus
- Bedingungen: -3 °C Außentemperatur
- Strecke: 89,1 km
- Start: 93 % SoC / 505 km Reichweite (Standard / nicht Dynamisch)
- Ziel: 71 % SoC / 386 km Reichweite (Standard / nicht Dynamisch)
- Strompreis: 26,98 Cent/kWh (Wallbox)
- 5,1km kurvige Landstraße ⌀ 80 km/h
- 25km BAB ⌀ 80 km/h (Thüringer Wald Tunnel)
- 45 km BAB ⌀ 70 km/h
- 14km Landstraße ⌀ 80 km/h
Strompreis: 26,98 Cent/kWh
Kurze Analyse laut KI:
Ich habe also für die knapp 90 km insgesamt 22 % Akku verbraucht. Das entspricht einer Energiemenge von ca. 20,68 kWh. Hochgerechnet auf 100 km ergibt das einen Realverbrauch von 23,2 kWh.
Der Bordcomputer zeigt seit hingegen seit dem Letzen Laden 27,6 kWh an. Dies war zuvor auch der Fall -> da geladen wurde.
Die KI merkt dazu an: Der Wert "seit dem letzten Ladevorgang" umfasst alles, was du seit dem Steckerziehen gemacht hast. Wenn du vor diesen 89,1 km zum Beispiel nur mal kurz 2-3 km zum Bäcker oder Einkaufen gefahren bist, treibt das den Schnitt massiv nach oben (war ich nicht) . Bei extremer Kälte braucht das Auto auf den ersten Kilometern extrem viel Energie, um den Innenraum und die Batterie überhaupt erst mal "anzuwärmen".
Die Reichweitenanzeige ist dabei überproportional um 119 km gesunken, was bei den Minusgraden und der Heizleistung aber zu erwarten war. Die Kosten für die Strecke lagen bei sehr fairen 5,58 €.
Die Woche werde ich dies mal mit der Einstellung "Dynamisch" aufführen.
Wie sind eure Erfahrungen bei diesen Temperaturen mit ähnlicher Akkugröße? Findet ihr den Wert für den Winter plausibel?